Aktuelles aus 2020

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Aktuelles aus unserem Kinderheim Stern der Hoffnung
Über 29 Kindern geben wir hier im Kinderheim "Stern der Hoffnung" ein Zuhause.

  Jeder Euro zählt!
 
 

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unseres Kinderheimes "Stern der Hoffnung" in Rumänien.

Die Situation hier in Rumänien ist sehr schlimm, genauso wie überall in Europa! Der Unterschied ist nur, das das Gesundheitssystem in Rumänien völlig am Boden ist. Es gibt fast nichts, und alle sind völlig überfordert! Wir werden mit unseren Kindern alle 8 Tage getestet, und müssen anschliessend die "Teste" selber, in einer Kühltasche, 100Km entfernt zum Gesundheitsamt bringen! Schulen und Kindergärten sind geschlossen. Wir stehen alle unter einem ungeheuren psychischem Druck, weil niemand weiss, was noch auf uns zukommt!
Dazu erhalten wir jeden Tag Absagen von Spendern, die gerne für uns sammeln möchten, aber nicht dürfen! Unsere finanziellen Reserven sind mittlerweile aufgebraucht, und die monatlichen Unkosten Laufen weiter.

Liebe Spenderinnen und Spender, Ihre Sammlungen waren für uns ein fester Bestandteil. Durch die Spenden konnten wir fast das ganze Jahr von den Lebensmitteln und Hygieneartikeln zehren. Das fällt nun leider alles weg! Es wäre sehr lieb von Ihnen, wenn Sie uns stattdessen finanziell unter die Arme greifen könnten. Jeder Euro zählt! Danke!

Trotz allem dürfen wir den Mut nicht verlieren, und müssen gerade jetzt, für unsere Kids da sein! Möge dieser Alptraum bald vorüber gehen!

Wir wünschen Ihnen Gottes Segen und bleiben Sie alle gesund!

Ihre Sybille Hüttemann Boca , das Team und die Kinder vom "Stern der Hoffnung"

 
Corona-Tests Corona - Tests

Corona Masken Unsere Kinder mit Masken

 
  Unsere letzten Monate in der Pandemie!
 
 

Liebe Spender,

ich konnte mich leider überhaupt nicht melden, da wir zwischenzeitlich in Quarantäne waren, und mein PC mittlerweile wieder zurück im Büro war.
Hier ist ein völliges Chaos mittlerweile, und ich bin am Rande meiner Kräfte angelangt! Wie Sie ja vielleicht in den news mitbekommen haben, haben wir hier fast täglich bis über 7000 Neuinfektionen. Ausgerechnet in Alba Iulia sind es so viele, dass wir nach Bukarest, an zweiter
Stelle im Land stehen, also Rote Zone.Wieder viele neue, alte, Einschränkungen. Draussen jetzt auch mit Maske, überall schon wieder Polizei, es ist schrecklich. Restaurants, die gerade einmal 4 Wochen auf hatten, sind jetzt wieder geschlossen, Schulen und Kindergärten genauso. Nachdem man hier in mehreren Altenheimen und der Psychiatrie unglaublich viele "positiv" getestet hat,ist es erst richtig losgegangen. Wir müssen jetzt einmal pro Woche alle diesen widerlichen Test über uns ergehen lassen.Die Krankenschwester musste ich selber organisieren.Dann müssen wir die Tests in einer Kühltasche (von mir zuhause), 100 km weit mit dem Auto nach Alba Julia zum Gesundheitsamt bringen. Bis jetzt ist alles im grünen Bereich, zumindest bei uns. Es ist der Wahnsinn. Alle sind total überfordert mit der Situation. In unserem Krankenhaus sind (angeblich) 19 von 30 Ärzten, und ich weiss nicht wie viel Pflegepersonal positiv- also jedenfalls nicht im Dienst. Alles ist nur noch Corona, nichts anderes wird mehr behandelt, fast nichts. Meine
Schwester ist mit dem Krankenwagen zur Notaufnahme gebracht worden. Sie ist ganz schlimm von einem Hund gebissen worden. Nachdem sie zwei Stunden im Wartezimmer, mit starken Schmerzen und Blutungen (von uns mit einer Plastikflasche abgebunden), gewartet
hat, ist sie tatsächlich von einem Pfleger genäht worden. Besser gesagt man hat ihr die Haut mit einem unglaublich dicken Faden zusammen gezogen. Die Ärztin war zum Mittagessen, also musste ein Pfleger ran! Rebecca, eine meiner Töchter, hatte eine Lungenentzündung, und kein Pneumologe, geschweigedenn der Hausarzt wollt sie untersuchen. Sie musste geschlagene
9 Stunden in einem kleinen Kämmerlein, vor dem Krankenhaus draussen, darauf warten, dass man bei ihr einen Test macht, nachdem sie abgehört wurde.Er war natürlich negativ, aber wir mussten alle zuhause bleiben bis zum Ergebnis. Danach haben ich über viele Querverbindungen eine
Lungenfachärztin gefunden, die über Facetime Rebecca "untersucht" hat, und ein Rezept ausgeschrieben hat.Rezepte, die ich für unsere Kids abholen musste (Georgite-Diabetes, und Robert -Authist), werden durchs Fenster nach draussen gereicht. Du musst aber schon so gross sein, um an die Fensterbank zu kommen, ansonsten werfen sie dir das Rezept einfach nach draussen. Und als wäre das nicht alles schon schlimm genug, sagen immer mehr Spender aus Deutschland ihre Sammelaktionen ab. Kontaktverbote,Unsicherheit und Angst.Wir haben sogar schon angeboten persönlich nach Deutschland zu fahren, um selber uns vor den LKW zu stellen, um aufzuladen.Aber die Leute dürfen noch nicht einmal in den Kirchen oder Gemeindehäusern sammeln, ausserdem haben sie schlicht und einfach Angst, dass jemand aus Rumänien kommt. Alle sind gereizt, ungeduldig und erfüllt von Panik und Existenzangst. Es ist so schlimm!

Wir haben trotz alledem angefangen in Baia de Aries zu renovieren. Das Marriott-Cabana ist isoliert worden, und bekommt jetzt auch ein kleines Badezimmer. Wir bekommen eine Holzheizung gespendet, alle Heizkörper und Leitungen sind schon fertig. Jetzt wird das alte Haus mit der Wohnküche verbunden, für einen Aufenthaltsraum.Wir machen jetzt dort erst einmal alles fertig, alles andere kann warten. Den Kindern geht es gut, zumal sie jetzt auch nicht mehr in die Schule müssen.
Ich kann nur beten und hoffen, das das alles irgendwann, so schnell wie möglich zu Ende ist, und wir wieder in ein einigermaßen normales Leben zurückkehren.

Das grösste Problem momentan ist, dass kaum Hilfsgüter kommen, weil nicht gesammelt wird. Wir brauchen unbedingt Lebensmittel, unser Vorrat neigt sich dem Ende zu. Caro Heizkörper, Fliesen, Sanitärmaterial, Farben, alles haben wir gespendet bekommen. Wir sind fleissig am renovieren in Baia. Die Kinder fühlen sich sehr wohl, und es wird bestimmt schön. So wie wir es gemacht haben, war es das Beste für die Kids!
Ich habe lange hin und her überlegt was wir weiterhin machen sollen. Es muss etwas nachhaltiges sein, also haben wir uns zu dem Wohnheim für ältere Menschen entschlossen. Ich glaube fest, dass es eine gute Sache wird, zumal wir mit dem Erlös endlich auch das Kinderheimprojekt zum Teil mitfinanzieren können. Wir haben alles tausend mal durchgerechnet. Die Zukunft ist nun einmal total unsicher, und wir müssen einfach sehen, dass wir etwas unabhängiger von den deutschen Spendern werden.Der shop bleibt, und die Zimmer im Altbau (wir renovieren auch hier), bleiben für unsere Kids, wenn sie übers Wochenende oder in den Ferien nach Alba kommen wollen.


Liebe Grüsse
Sybille

 
Corona - Sommer mit unseren Kindern Teil 1Corona-Sommer in den Bergen

Corona - Sommer mit unseren Kindern Teil 2Corona-Sommer Teil 2

Geburtstag und weiteresGhites Geburtstag und ... weiters
 
 
 

Ich habe zwei Briefe weiter unten eingefügt. Dort können Sie lesen, was in den letzten Monaten geschehen ist, und was sich alles verändert hat.
Wir haben lange mit uns gerungen, um zu einem Entschluss zu kommen. Besondere Zeiten erfordern besondere Entschlüsse, Veränderungen. Es ist alles einfach schrecklich, nichts mehr so wie vorher.
Ich würde alles tuen, um unsere Kinderheimprojekt weiter bestehen zu lassen.Aus diesem Grund werden wir das mit dem Altenheim machen. Die Räumlichkeiten sind ja perfekt, die Zimmer im Hostel komplett renoviert und eingerichtet, nur im Erdgeschoss müssen wir etwas renovieren, und eine Rampe machen. Alles wird unter dem bestehenden Verein laufen, und die Nachfrage nach Plätzen ist da.
Die hiesige Kreisverwaltung wollte mir 50 Langzeitpatienten aus einer Psychiatrie, die aufgelöst werden soll, geben. Das habe ich aber abgelehnt, denn dazu fehlt mir wirklich dir Kraft, Aber das mit älteren Menschen finde ich wirklich toll, es wird bestimmt eine schöne Arbeit, und wir können das Kinderheim weiter finanzieren.
Ich hoffe, wenn wir Unterstützung aus Deutschland bekommen, das wir so schnell wie möglich, mit den Arbeiten anfangen.
Unseren Kindern geht es super. Sie fühlen sich sehr wohl in den Bergen. Es sind andere Kids, wirklich! Ausgeglichener und zufrieden.Wir haben ja schon des öfteren darüber nachgedacht in die Berge zu ziehen, aber den Gedanken immer wieder verworfen-von wegen kulturelles Leben ect. Aber das war immer nur die Sichtweite der Dinge, wie wir sie gesehen haben, nicht die der Kinder.Alle sind wieder zusammen gerückt, wirklich wie in einer Familie! Das war hier in Alba schon lange nicht mehr so. Jetzt wird alles gut!
Ich hatte auch einen ziemlichen Durchhänger, alles hat sich lange angesammelt, und ich  war total ausgepowert.Keine Lust und keine Kraft zu nichts.Jetzt geht es langsam etwas besser, ich muss mich nur selber immer wieder aufrütteln.
Aber es wird bestimmt, irgendwann!

Liebe Grüsse
Sybille

 
 
 

Liebe Spender-innen,

zunächst einmal hoffe ich, dass es Euch allen gut geht.
Was wir alles in der letzten schweren Zeit durchlebt haben, kkönnen Sie der email vom 27.05. entnehmen .
Unsere jetzige Situation ist wie folgt:Unsere Kinder haben sich sehr gut eingelebt in den Bergen, und werden dort bleiben.Wir hoffen, dass Mitte September die Schulen wieder beginnen, alle Formalitäten haben wir bereits erledigt.
Wir haben mit den Kindern Gemüse angebaut und uns Hühner angeschafft. Jeden morgen können sie sich ein Frühstücksei holen. Frische Tomaten, Salat und Spinat sind auch schon geerntet worden. Die Kinder sind viel offener und zufrieden geworden,sie sind ganz anders als in Alba Julia.
Leider bestehen viele Einschränkungen. Wir werden nach wie vor 14-tägig getestet, Jugend-Gesundheit- und Sozialamt sind ständig im Haus präsent. Die Kids dürfen maximal zwei Stunden, unter Aufsicht eines Betreuers raus. Gott sei Dank haben wir einen grossen Garten, und Gott sei Dank sind alle gesund.
Unser Hostel ist immer noch geschlossen, leider, sodass wir auch keine Einnahmen hatten. Die Infektionsgefahr ist einfach zu hoch, da wir in erster Linie an die Kinder denken müssen. Wir hatten für diesen Sommer soviel Anmeldungen, aus Deutschland, England, Israel, Rumänien usw., aber Corona hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht.Und niemand weiss, was die Zukunft bringt.
Daher haben wir lange überlegt, wie wir unsere Situation bewältigen,um die Unterhaltskosten für die Kinder zu gewährleisten.
Durch Anfragen und Anregungen von der Kreisverwaltung sind wir auf die Idee gekommen, den Neubau zu einem Altenheim umzufunktionieren. Die obere Etage ist voll renoviert (Hostel), Parterre muss noch gemacht werden, da die Kinder bislang dort gelebt haben. Dort sollen pflegebedürftige und gehbehinderte ältere Menschen untergebracht werden. Dazu muss folgendes gemacht werden: 9 neue Zimmertüren, Laminat für 9 Zimmer und alles muss gestrichen werden. dann brauchen wir noch eine neue Eingangstür und eine Rampe. Des weiteren benötigen wir 20 Pflegebetten mit Matratzen, 20 Nachtschränkchen, einige schmale Kleiderschränke, Rollstühle, Rollatoren, Gehhilfen, Toilettenstühle.Wir hatten soviel, aber haben sie immer an Krankenhäuser gespendet. Wer konnte das wissen.
Wir sind fest davon überzeugt, dass diese Projekt ein Gutes wird, da wir schon Anfragen haben, und auch die Unterstützung vom Amt haben. Ich denke mit Wehmut an das schöne Hostel, aber es sollte nicht sein. Einmal soziale Arbeit, immer soziale Arbeit. Und die älteren Herrschaften werden sich sicher bei uns wohl fühlen.
Um das neue Kinderhaus in den Bergen winterfest zu machen, benötigen wir unbedingt eine Heizung und Holz.Heizkörper haben wir schon eingebaut.
Für dieses Vorhaben benötigen wir ganz dringend finanzielle Unterstützung, sowie Sachspenden (oben angeführt).

Bitte unterstützt  uns, sodass wir unser Projekt zum Wohle unserer Kinder aufrecht erhalten können.

Ganz herzliche Grüsse
Sybille

 
Renovierungsarbeiten Renovierungsarbeiten

Renovierungsarbeiten Teil 2 Teil 2

 
 
  Liebe Spender-innen,

zunächst einmal hoffe ich, dass es Ihnen allen gut geht.

Es ist sehr viel in der schweren, letzten Zeit passiert. Viel
Schlimmes, aber auch etwas Positives, was ich Ihnen gerne berichte.

Am 02.03. haben eine Anweisung vom Jugendamt bekommen, dass die Kinder das Heim nicht mehr verlassen dürfen.In Rumänien wurde der Notstand ausgerufen. Wir haben uns spontan dazu entschlossen(am 07.03.), unsere Kinder in die Berge, nach Baia de Aries, in unser Ferienhaus zu
bringen, da sie dort ein wenig geschützter sind, und dem Ansteckungsrisiko nicht so ausgesetzt waren, wie in einer grösseren Stadt. Also haben wir alle Kinder in einer Nacht-und Nebelaktion mit mehreren Autos, samt Gepäck und vielen Lebensmitteln dorthin gebracht. Das war an einem Samstag Abend. Am Sonntag Abend wurde der Ausnahmezustand/Ausgangssperre, Quarantäne ausgerufen. Hier in Rumänien durften wir nur noch mit einer Genehmigung das Haus verlassen, nur in Notsituationen. Alle Geschäfte , ausser Lebensmittelgeschäften, Apotheken und Tankstellen waren zu. Polizei und Militär haben rund um die Uhr alles überwacht. Es waren Szenarien, wie aus einer Doku aus dem zweiten Weltkrieg. Strassen leergefegt, die wenigen Menschen die man
getroffen hat, trugen Masken und Handschuhe, ansonsten nur Polizei und Militär, Diese Situation hat uns allen zugesetzt und uns verändert. Unseren Kindern sind diese Momente erspart geblieben, da es in den Bergen nicht ganz so extrem war, und sie auch das Haus nicht verlassen durften. Gott sei Dank haben wir dort einen grossen Garten, wo sie den ganzen Tag draussen spielen konnten. Unsere Erzieher waren jeweils 14 Tage mit den Kids in Quarantäne, danach 14 Tage in häuslicher Isolation, und wieder 14 Tage Quarantäne. Alle Kinder und Betreuer wurden 14tägig getestet, sie haben ständig kontrolliert,und überprüft, ob auch alles in Ordnung ist. In der ganzen Zeit waren wir in engem Telefonkontakt mit Jugend-und Gesundheitsamt.Lebensmittel, die wir in die Berge gebracht haben, mussten wir vor dem Tor abstellen. Nur mit einer Ausnahmegenehmigung durften wir überhaupt die Stadt verlassen, um in die Berge fahren zu können. Es war schrecklich anstrengend, immer neue Verordnungen, immer neue Einschränkungen, die ständigen Sirenen der Krankenwagen.

Zur gleichen Zeit ist mein Mann, am 13.03. aus Deutschland zurückgekehrt (mit dem Auto), am 14.03. wurden die Grenzen nach Rumänien dicht gemacht.Das hiess,er wurde im Polizeikonvoi von der Grenze bis zur Haustür gebracht, um zuhause in häusliche Isolation zu gehen. Täglich kam dreimal die Polizei mit drei Personen vom Gesundheitsamt, in voller Astronautenuniform, zu uns, um zu kontrollieren, ob mein Mann zum einen das Haus nicht verlässt, ob er auch wirklich abgekapselt von uns "wohnt", und ob er keine Symptome von Covid 19 zeigt., Wir haben ihn auf dem Boden untergebracht:) Es war der Horror für uns alle. Als könnte es nicht schlimmer kommen, hat sich meine Tochter einen komplizierten Bruch am Fuss eingehandelt. Natürlich war die Angst
vor einer Ansteckung im Krankenhaus so gross, dass sie sich nur einen Gips hat machen lassen, und damit wochenlang liegen musste. Jetzt ist der Gips ab, ein Knochen ist verheilt, der andere nicht, und sie muss in vier Wochen operiert werden. Die Zustände in den Krankenhäusern hier
sind katastrophal, es fehlt an allem,von Hygiene kann man kaum reden.Es
gab lange keine Schutzkleidung, alles wurde improvisiert, es ist mit deutschen Spitälern gar nicht zu vergleichen. Das Problem war, das alles sehr unorganisiert war.Das Pflegepersonal war/ ist immer noch total überfordert.
Letzte Woche Freitag ist die totale Ausgangssperre gelockert worden,das heisst, auch die Menschen ab 65Jahren dürfen endlich wieder nach draussen, und das nicht nur für zwei Stunden pro Tag.Auch wir dürfen jetzt wieder normal raus, aber die Stadt nicht verlassen. Nur mit Ausnahmegenehmigung,einem neuen Formular.

In der ganzen Zeit durften wir zweimal pro Woche ins Büro fahren, um das Dringende zu erledigen, Natürlich mit Maske, Handschuhen und überall Desinfektionsmittel.
Unser Hostel ist und bleibt bis auf weiters geschlossen, da die Angst einer Ansteckung immer noch sehr hoch ist. Ausserdem sind ja die Grenzen dicht, so dass keine Urlauber kommen können. Es ist so traurig alles leer zu sehen, zumal wir soviel Herzblut in die Renovierung gesteckt haben.
Wir hatten viele Anmeldungen, und dachten, endlich finanziell etwas auf die Beine zu kommen.
Dachten wir, und dann kam Corona....

Unsere Kinder dürfen jetzt in Dreiergruppen zwei Stunden pro Tag das Haus verlassen. Da Baia de Aries eine kleine Ortschaft ist, sind unsere Kinder dort wirklich am besten aufgehoben, Die Schulen bleiben geschlossen, bis auf Abiklassen.Auch im September ist es noch nicht sicher, ob die Schulen öffnen.Es soll alles online gemacht werden, obwohl viele Schüler keinen Zugang zu technischen Geräten haben (Tablets, Laptops) Viele dieser Einschränkungen gab es ja in vielen
Ländern, aber hier in Rumänien waren sie sehr rigoros, da man sich darüber im klaren war, sollte es zu einer grossen Ausbreitung des Virus kommen, wäre es eine einzige Katastrophe in den unterversorgten Krankenhäusern geworden, und es hätte unzählige Tote gegeben.

Natürlich haben hier alle existensielle Sorgen und Ängste wie es weiter gehen wird, aber man versucht, so gut es geht, positiv in die Zukunft zu sehen, und die Hoffnung nicht aufzugeben, dass alles gut wird.

Das positive bezüglich unsere Kinder ist, wir haben festgestellt, dass die Lebenssituation für sie in den Bergen eine ganz andere, viel bessere ist, als die hier in der Stadt.Unsere Kinder fühlen sich dort viel besser aufgehoben, und vor allem akzeptiert von den Mitmenschen. Wir sind am überlegen, ob wir in näherer Zukunft das Ferienhaus so umbauen, dass es ein neues Zuhause für unsere Kids wird. Sie haben jetzt schon angefangen Gemüse und Blumen zu pflanzen, auch ein paar Hühner sind angeschafft worden,So lernen sie Verantwortung zu übernehmen und zu
ernten, was sie selbst gesäht haben.Das ist etwas sehr Positives.

In den letzten zwei Monaten lag für uns natürlich alles andere brach.Wir haben keine Spenden, weder Sach- noch finanzielle Spenden erhalten.Wir konnten keine Rechnungen mehr bezahlen, alles ist liegen geblieben. Das ist natürlich sehr schlimm für uns. Welche Schulden sich
angehäuft haben, wollen Sie gar nicht wissen.Auch mir fällt es schwer um Spenden zu bitten, da die Not jetzt bestimmt überall gross ist.

Ich denke bestimmt positiv, aber dennoch habe ich existentielle Ängste, und stelle mir jeden Tag die Frage, wie es weiter gehen soll.

Ich rechne es Ihnen ganz hoch an, dass Sie immer an das Wohl unserer Kinder gedacht habt, vielleicht könntet Ihr auch in dieser extrem schwierigen Situation versuchen uns zu unterstützen.

Bleiben Sie gesund, halten Sie Abstand , es wird Alles gut

Ganz liebe Grüsse

Sybille


 
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